http://www.cartrutsmalta.com/tlaxcala-mexico-cart-ruts-tracks/
Näheres ist mir nicht bekannt.

Eine Annäherung an ein archäologisches Mysterium
http://www.cartrutsmalta.com/tlaxcala-mexico-cart-ruts-tracks/
Näheres ist mir nicht bekannt.
Zwischen Krupa und Ervenik soll es eine ca. 10 km lange Strecke mit Felsengeleisen geben.
Näheres ist noch nicht bekannt.
In einer interessanten, aus Kalksteinklippen bestehenden Landschaft finden sich neben Felsengeleisen zahlreiche in den Felsen eingearbeitete Räume und Nischen.
Informationen über Eski-Kermen sind hier zu finden:
http://www.dopotopa.com/okamenevshie_kolei_kryma.html
Vielen Dank an Alexander Koltypin für die Fotos !



Ungefähre Koordinaten : 44° 36′ 35“ N 33° 44′ 23“ O
http://www.atlasobscura.com/places/saw-mountain
Beim Stöbern im Netz entdeckt ! Diese Cart-Ruts mit den Schleifspuren an den Seiten erinnern mich sehr an die anatolischen Spuren.
Auch scheint Japan hinsichtlich frühgeschichtlicher Bauwerke sehr interessant zu sein.
Ca. vier km südöstlich der Hafenstadt Porto Torres finden sich auf einem ca. 700 x 100 m großen Geländeabschnitt ein Menge an Felsengeleisen im Kalkstein .
Das größte Areal (ca. 130 x 40 m) erinnert sehr an die vielen chaotischen Spurverläufe von Clapham Junction auf Malta.

Circa 1,7 km nördlich des Ortes befindet sich ein etwa 1 km langer Wegabschnitt, auf dem einige Stellen mit Cart-Ruts zu finden sind.
Der untere Teil der Landschaft besteht aus Kalkstein, der obere aus vulkanischen Ablagerungen.
In beiden Gesteinen finden sich die zum Teil gut erhaltenen Spuren, die im östlichen Teil auch mehrgleisig zu finden sind.

Nordwestlich von Carbonia finden sich zwei kleinere Stellen mit Felsengeleisen.
Im Herbst 2022 konnte ich die Spuren dokumentieren.

Die Koordinaten dieser Spur : 39° 10′ 29.44“ N 8° 29′ 18.44“ O

Ungefähr 25 Kilometer westlich von Marseille, am Meer gelegen, finden sich bei La Couronne in der Nähe des Leuchtturms einige Areale mit Cart-Ruts.
Das größte dieser Areale erinnert (wie z.B. Clapham Junction, Malta) an einen Rangierbahnhof mit vielen Gleisen und Weichen.

2023 entdeckte ich im Netz Cart-Ruts im Raum Salon-de-Provence, ca. 40 km nördlich von La Couronne.
Wo diese gut erhaltene Spur zu finden ist, ist mir nicht bekannt.
https://izofatov.livejournal.com/191669.html
Steinspur bei Salon-de-Provence
Eine sehr interessante Stelle ! Über einen kleinen Fluss führt eine historische römische Brücke, Le Pont Flavien.
Von beiden Seiten führen nun Felsengeleise zur Brücke hin und die Vermutung drängt sich auf, daß dies alles doch ein Werk der Römer ist.
Allerdings fällt beim näheren Betrachten auf, dass die Felsengeleise kurz vor der Brücke enden und auch auf der Brücke als solche nicht mehr erkennbar sind.
Auf einem Video vom November 2020 zeigt Alexander Koltypin eine beeindruckende Spur, die sich auf einem Höhenzug aus Kalkstein befindet.
Auf Google Earth können wir eine beeindruckende Karstlandschaft bewundern, in der sich neben Eski-Kermen noch weitere in den Kalkstein eingearbeitete prähistorische Bauten befinden.
Es stellt sich mir die Frage, ob in absehbarer Zukunft eine Reise auf die Krim möglich sein wird.
Vielen Dank an Alexander Koltypin für Fotos !




Die Koordinaten von Cufut-Kale : 44° 44′ 28.54″ N 33° 55′ 15.60″ O
Vielen Dank an Marta Teruel, der wir diese Informationen und Fotos zu verdanken haben !
Hier finden sich weitere Informationen :
https://www.moncada.es/es/pagina/camino-iberico-dels-fornets
(bitte die PDF-Dateien am Ende des Artikels nicht übersehen !)

Die Koordinaten des Cartruts von Barxeta sind folgende :
Barxeta I : 39º 01´58.35” N 0º 26´59.18” W
Barxeta II : 39° 01′ 58.90″ N 0° 26′ 58.33″ W
Die Koordinaten : 39° 33′ 15.97″ N 0° 24′ 20.05″ W
Eine interessante Spur, die von einem offensichtlich später angelegten Kanal
unterbrochen ist.
Dank der Informationen von Marta konnte Thomas Horn diese und andere
Spuren im Herbst 2021 besuchen. Danke für die Fotos !

Johannes Horn schreibt in seinem Buch “Das Rätsel von Malta” :
Bei einem Erkundungsstreifzug in der Umgebung von Reus, südlich von Tarragona, entdeckte ich damals die gleichen Rinnen inmitten teilweise aufgelassener Gärten früherer landloser Tagelöhner und Kleinbauern, von diesen mühsam mit Erde überdeckt und doch immer wieder vom Regen freigeschwemmt.
Den Einheimischen waren diese Rinnen schon erinnerlich, wurden aber pauschal als “Römerspuren”bezeichnet.
Aber noch etwas anderes hatte ich ganz deutlich vor Augen : Die Spuren von Reus befanden sich sich wie die von Malta im gleichen löchrigen, porösen, weiß-grauen Kalkgestein und ebenfalls gar nicht so weit weg von einer größeren megalithischen Siedlung, dem heutigen Tarragona.
Mehr ist mir nicht bekannt.
Durch Zufall gefundene Fragmente einer Spur am Fuße des Monte Arabi bei Yecla.
Ebenfalls finden sich in der Nähe einige prähistorische Felsritzungen unserer
Vorfahren, die vermutlich diese schöne und sehenswerte Landschaft auch schon genießen konnten.
Dank an Juan Perez für seine Hilfe beim Erkunden dieser Stellen !


Eine „Römerstraße“ vom Feinsten !
Hier ist eine ca. 30 m lange Spur freigelegt worden, die, so wird es vor Ort erklärt, ein Teil der Via Domitia ist.
Sehr sauber und elegant ziehen sich die Spuren durch den festen und massiven Kalkstein.

Allerdings halte ich die Aussage der Archäologie, dass dies ein Teil der Römerstraße Via Domitia ist, für falsch.
Die uns wirklich bekannten Römerstraßen waren aufwendig gebaute gepflasterte Wege und unterscheiden sich somit gänzlich von diesen Spuren im Fels.
Auch liegen diese Spuren hier im Hinterland der Küste und somit sicherlich auch abseits der wirklichen Römerstraße, die von Rom entlang des Mittelmeeres bis nach Cádiz führte.
Ein weiterer und gewichtiger Grund für meine Aussage ist der, dass ähnliche Spuren, die im Mittelmeerraum zu finden sind, auf einigen Arealen (z.B. Malta und Sardinien) von offensichtlich später angelegten Nekropolen unterbrochen worden sind. Und diese Begräbnisstätten werden in eine Zeit von bis zu 4.000 Jahren v. Chr. datiert !
Ein weiterer Grund gegen die These der Archäologen ist der, dass sich einige Kilometer weiter im Süden, am Col de Panissars, an der Grenze zu Spanien, eine weitere, extrem erodierte Spur im Fels findet, die eine andere Spurbreite aufweist als diese hier bei Sigean.
Prähistorische Gräber auf Sardinien, die in den Fels eingearbeitet wurden, werden als Domus de Janas bezeichnet.
Wörtlich bedeutet dies : Haus der Hexen.
Bei zwei dieser Nekropolen (04 A und 04 B) im Raum Pimentel und Guasila
finden sich Cart-Ruts, bei einer weiteren ( 04 C ) gibt es wie in Anatolien und Spanien merkwürdige einzelne Kanäle.
All diese „Hexenhäuser“ befinden sich im vulkanischen Tuff.
Nekropole Domus De Janas De S‘ Acqua Salida – Pranu Efis
Die Koordinaten : 39° 30′ 18.02″ N 9° 3′ 30.11″ E


Nekropole Seconda Necropoli Domus De Janas Corongiu
Die Koordinaten : 39° 30′ 17.91″ N 9° 3′ 37.05″ E



Nekropole Is Concas Domus de Janas
Die Koordinaten : 39° 32 ‚2.29″ N 9° 1‘ 50.72″ E
Hier finden sich eine Menge dieser merkwürdigen einzelnen Spuren,
gelegentlich auch mit kleinen „Treppenstufen“ versehen.
Ähnliche bizarre Spuren finden sich auch in Westanatolien (Kayıhan),
Kappadokien (Başköy) und in Spanien (L’Espunyola, Alcañiz).



Direkt südlich von Albstadt, auf dem Sieben Kreuzle Weg, finden sich teilweise sehr gut erhaltene Fahrzeugspuren im Kalkstein, die einige interessante und nicht wirklich erklärbare Merkwürdigkeiten aufweisen. Es handelt sich um eine vom Berg kommende Spur, die talabwärts führt. An einigen Stellen finden sich nun plötzlich mehrere Spuren nebeneinander, an einer Stelle taucht nur eine Rinne auf, die schräg zur Hauptspur verläuft.
Alexander Koltypin :
Während einer Expedition nach Nordspanien im Jahr 2017 hatte ich das Glück, zwei große Felder mit Steinspuren in präkambrisch-silurischen Gesteinen zu sehen. Die erste befindet sich auf der Linie Playa Seselle zwischen der Stadt Ares und der Insel Mouron in der Provinz A Coruña, die zur Autonomen Gemeinschaft Galicien gehört.
Der zweite befindet sich in der Nähe derCalic-Kirche von San Pedro de Rocas (San Pedro de Rocas), auch Kloster San Pedro de Rocas genannt. Es befindet sich in der Gemeinde Rocasa in der Stadt Essen in Ourense, Galicien, Spanien (vonden Ordinaten: 42º 20′ 31.0″ N – 7º 42′ 47.9″ W ).
Laut meinem spanischen Freund Jorge Jose Manuel Bernal, der seit langem Steinhänge in Spanien und auf der ganzen Welt studiert, Steinspuren in gleichaltrigen Felsen finden sich auch im Nordwesten Spaniens in der Nähe der kleinen Stadt Peratallada und in der Stadt selbst.
43° 25′ 44.71″ N 8° 14′ 3.85″ W
Dank neu gefundener Informationen im Netz gibt es nicht weit von Sigean 03 A
eine weitere Stelle mit Spuren.


Die Koordinaten : 43° 1′ 32.97″ N 2° 56′ 40.85″ O
Gleich westlich von Saverne im Elsaß (nach einigen S-Kurven gibt es einen Parkplatz und von da sind es vielleicht nur 5 Minuten Fußweg) finden sich am Fuße schöner Sandsteinklippen vermutlich freigelegte und gut erhaltene Spuren. Dieses Areal erinnerte mich an einen Bahnhof, mehrere Gleise auf einem niedrigeren Niveau als der „Bahnsteig“.

Im Sommer 2020 konnte ich diese Spur besuchen. Auffällig war die Steinbearbeitung am Felshang, bei der ich erstmalig grobe Spuren möglicher Meißelarbeiten gesehen habe.
Für gewöhnlich finden sich solche Hinweise nicht, sondern eher glatte und geschmeidige Partien im Gestein, die Fragen nach der verwendeten Technologie aufkommen lassen.
Die Wagenspuren an sich sind sauber im Sandstein eingeschnitten und weisen wie immer mittig keine Spuren von Zugtieren auf.
Zu beobachten ist eine einzelne, wie aus dem Zusammenhang gerissene Spur, deren Sinn verborgen bleibt.



Oberhalb von Bacharach am Rhein, ca. 400 m vor dem Ortsteil Neurath und direkt neben der Straße gelegen, finden sich einige Spuren im bearbeiteten Fels.
Die Steinspuren von San Pedro de Rocas
Alexander Koltypin:
Die Steinspuren in der Nähe der Felsenkirche San Pedro de Roca befinden sich auf der Straße, die von San Pedro de Rocas zur Quelle von San Bieto hinunterführt und mehrere Kilometer weiterführt. An verschiedenen Stellen der Straße kommt periodisch ein Felskomplex an die Oberfläche, auf dem die Seiten der alten Steinstraße und die Steinspuren deutlich sichtbar sind.
Die Steinstraße und die Spurrillen führen durch präkambrische Granite oder weniger wahrscheinlich kambrisch-ordovizische Quarzite. Eine vorläufige Untersuchung des Gesteins im Feld deutet darauf hin, dass es sich nicht um Granite handelt, sondern um ähnliche Sedimentgesteine – Arkose-Sandsteine, die durch die Erosion von Graniten entstanden sind. Ihr Alter müsste jedoch, nach der geologischen Karte zu urteilen, immer noch präkambrisch-ordovizisch sein.
https://history.eco/aleksandr-koltypin-kamennye-kolei-v-dokembrijsko-silurijskih-porodah-starshe-420-millionov-let/
Nicht weit von Le Perthus, nahe der Grenze zu Spanien, finden sich in vermutlich römischen Ruinen auf einer Länge von ca. 20 m stark verwitterte Spuren.
