San Pedro de Rocas 20

Die Steinspuren von San Pedro de Rocas

Alexander Koltypin:
Die Steinspuren in der Nähe der Felsenkirche San Pedro de Roca befinden sich auf der Straße, die von San Pedro de Rocas zur Quelle von San Bieto hinunterführt und mehrere Kilometer weiterführt. An verschiedenen Stellen der Straße kommt periodisch ein Felskomplex an die Oberfläche, auf dem die Seiten der alten Steinstraße und die Steinspuren deutlich sichtbar sind.
Die Steinstraße und die Spurrillen führen durch präkambrische Granite oder weniger wahrscheinlich kambrisch-ordovizische Quarzite. Eine vorläufige Untersuchung des Gesteins im Feld deutet darauf hin, dass es sich nicht um Granite handelt, sondern um ähnliche Sedimentgesteine – Arkose-Sandsteine, die durch die Erosion von Graniten entstanden sind. Ihr Alter müsste jedoch, nach der geologischen Karte zu urteilen, immer noch präkambrisch-ordovizisch sein.
https://history.eco/aleksandr-koltypin-kamennye-kolei-v-dokembrijsko-silurijskih-porodah-starshe-420-millionov-let/

Vermutete Koordinaten eines Teilstückes der Spur: 42°20’39.18″N   7°42’26.85″W

Yacimiento del Cabezo de Alcalá 21

Hier finden sich auf Pflastersteinen einige Spurfragmente.
Wie kann es sein, dass die Wagen immer auf den gleichen cm fahren,
damit sich die Spuren irgendwann bilden ?
Und wo sind die Spuren der Zugtiere ?
Besonders eindrucksvoll ist dieser Spezialfall der Cart-Ruts in Timgad, Algerien zu bestaunen,
aber auch bei Raon-lés Leau im Nordosten Frankreichs.

41°17’7.72″N    0°30’27.97″W

Raon-lés Leau 06

Nördlich von Raon-lés Leau in den nördlichen Vogesen, circa 2 km Luftlinie enfernt, findet sich im Wald ein aus ziemlich ebenen Natursteinen gepflasterter Weg, der sehr präzis eingeschnittene Spuren aufweist.
Diese Präzision erscheint mir sehr rätselhaft ; wie können auf den Steinen diese exakten Linien entstehen, wenn immer und immer wieder Wagen darüber rumpeln ?

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Lamanon 07

Zwischen Avignon und Marseille, nicht weit von Saint-Chamas (02) entfernt, erhebt sich direkt bei Lamanon aus der Ebene ein kleineres Sandsteinmassiv.
In diesen Felsen finden sich zahlreiche eingearbeitete Räume, Nischen und Treppen.

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Custonaci/Castelluzzo 09/10

Im Nordwesten der Insel, nördlich von Trapani, finden sich im Raum Custonaci/Rio Forgia und bei Castelluzzo eine Menge an Spuren.
Die Spurrinnen sind größtenteils mit Erdreich bedeckt, auch hat die Erosion ganze Arbeit geleistet.

Langenstein – 07

Nördlich des Harzes befindet sich der Ort Langenstein mit einer besonderen und sehr interessanten Sehenswürdigkeit. Im Sandstein eingeschnitten befindet sich ein Aufweg auf die Altenburg, von der aber nur noch Mauerreste zu sehen sind.
Aber dieser Aufweg hat es in sich! Wie am Castellar de Meca in Spanien finden wir lange, geschmeidige Abschnitte im Fels, die hier den Eindruck machen, als hätte es verschiedene Bauphasen gegeben, in deren Verlauf der Weg immer tiefer gelegt wurde. Wie konnte in der Frühzeit der Fels so bearbeitet werden, dass solche eleganten Formen im Gestein entstanden sind ?

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Leistadt – 08

Westlich von Leistadt gibt es einen historischen Rundwanderweg, der an allerlei bearbeiteten Felsen und Steinen entlang führt. Unterwegs finden sich zwei kurze Abschnitte mit Cart-Ruts im Sandstein, deren rechte Spur (von unten betrachtet) eine Zwillingsspur ist. Von diesem Detail abgesehen, erinnert das Erscheinungsbild an die Iliantreppe.

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Römerweg Klais – 10

In der Nähe der Zugspitze und Garmisch-Partenkirchen liegt der kleine
Ort Klais. Hier befindet sich eine ca. 100 m lange Spur, die den Römern
zugeschrieben wird.

Hier finden sich Informationen und Bilder :

https://www.alpenwelt-karwendel.de/viaraetia-roemerweg-klais

Mittlerweile konnte ich selber die Spur besuchen, anbei einige Bilder.
Wie immer sind keinerlei Hinweise auf Trampelspuren der Zugtiere zu sehen.



Die ungefähren Koordinaten : 47° 28′ 44″ N    11°1 4′ 23″ E



Ich selber halte nichts von der Theorie, diese und andere Spuren den Römern zuzuschreiben.

Glasenbach bei Salzburg 03

Am östlichen Stadtrand von Glasenbach finden sich, direkt neben einigen
Wohngebäuden, einige wenige Stellen mit stark erodierten Spurresten.
Nur an einer Stelle ist die Spur gut erhalten.
Die Spurbreite beträgt ca. 1,14 m.

Die Koordinaten : 47° 46′ 17,1“ N 13° 5′ 18,7“ O

Mixnitz 04

Dank der Informationen von Herrn Rossmann finden sich ca. 30 km nördlich von Graz Spuren : Das ganze nennt sich Prügelweg und ist der Rückweg vom Guten Hirten, einer Jausenstation von der Bärnschützklamm bei Mixnitz in der Steiermark.
Vielen Dank für die Informationen und die Fotos !

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Riegersburg/Oststeiermark 05

27Im Umfeld der Riegersburg finden sich Spuren im Fels.
Vielen Dank an Herrn Fellinger für die Informationen und Fotos !

Zu finden bei 47° 0′ 8.38″ N 15° 56′ 0.81″ E