Langenstein – 07

Nördlich des Harzes befindet sich der Ort Langenstein mit einer besonderen und sehr interessanten Sehenswürdigkeit. Im Sandstein eingeschnitten befindet sich ein Aufweg auf die Altenburg, von der aber nur noch Mauerreste zu sehen sind.
Aber dieser Aufweg hat es in sich! Wie am Castellar de Meca in Spanien finden wir lange, geschmeidige Abschnitte im Fels, die hier den Eindruck machen, als hätte es verschiedene Bauphasen gegeben, in deren Verlauf der Weg immer tiefer gelegt wurde. Wie konnte in der Frühzeit der Fels so bearbeitet werden, dass solche eleganten Formen im Gestein entstanden sind ?

Die Basis des Weges macht einen abgeschliffenen Eindruck, auch finden sich sehr schmale Cart-Ruts mit einer Spurbreite von ca. 1,47 m.

Langenstein

Ungefähre Koodinaten   51° 51′ 10“ N   10° 58′ 58“ O

Circa 5 km südlich von Langenstein, an der Regensteinmühle bei der Felsruine Regenstein, befindet sich in einer künstlichen Vertiefung im Sandstein eine mehrere dutzend Meter lange Rinne.

Die Erklärung dazu erscheint mir mehr als zweifelhaft.
Auf alle Fälle erinnert diese Spur stark an eine ähnliche Spur bei Lamanon in Südfrankreich.

Lamanon

Regensteinmühle

Eine Antwort auf „Langenstein – 07“

  1. Ausgehend vom Artikel in raum&zeit 238 komme ich zu folgenden Überlegungen:
    Auf Grund des Alters vermutlich Schlittenspuren. Bei unruhigem Untergrund eine Spur festlegen, die zweite folgt der ersten automatisch, eben nicht so tief. Auch Schlitten mit einer Kufe sind denkbar. Um die Reibung zu erhöhen bei Gefälle Reibsand. Auch Bewegung auf rollenden Steinen (wie auf Rundhölzern) denkbar. Glattheit der Seitenwände der Cart-Ruts sind abgeschliffen? Sonstige Schleifspuren stammen von herabhängender Beladung.

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