Von Gestrüpp überwuchert und am Boden schlecht einsehbar.
Aber auch hier gibt es, wie bei Cutrofiano, diese merkwürdigen Spuren
mit sehr geringen Abstand.
In Monopoli und wenige Kilometer weiter im Süden gibt es einige gut erhaltene Areale mit Cart-Ruts, die dem Touristen wieder einmal als Wege der Römer „verkauft“ werden.
Monopoli A 01
40°56’37.90″N 17°17’40.18″E
Mindestens eine Spur lässt sich über ca. 200 m verfolgen.
Vielen Dank an Martin für sein Video!
YOUTUBE https://www.youtube.com/watch?v=R0O2BpL7QT8
Monopoli A 02
Ein ca. 20 x 70 Meter großes Areal in der Stadt.
40°56’28.31″N 17°18’24.54″E
Monopoli A 03
03 40°56’25.43″N 17°18’38.66″E
Das größte und schönste Areal im Raum Monopoli.
Auf einer Länge von ca. 250 m sind mit einigen Unterbrechungen gut erhaltene Spuren zu bewundern.
Ein ca. 205 m langes Areal mit gut erhaltenen Cart-Ruts
300 Meter östlich von Areal 8 entfernt, auch direkt am Meer gelegen, finden sich einige weitere Spuren, die Überbleibsel von Steinbrüchen und der Erosion sind.
Im Vinschgau, im Umfeld der Gemeinde Latsch, finden sich Spurrillen mit einem Außenmaß von ca. 110 cm.
Dieser Weg führt von Goldrain/Tiss (kleiner Weiler mit ein paar Häusern)
zu den Annaberger Böden. Die Koordinaten werden noch nachgereicht.
Das Gestein ist vermutlich Granit.
Vielen Dank an Karl für die Informationen und die Bilder !
Veröffentlicht am Artikel aktualisiert am 15.11.2024
In dem Buch The Significance Of Cart-Ruts In Ancient Landscapes (Malta, 2005) wird auf Cart-Ruts in Donnas, Valle d`Aosta, hingewiesen.
Im Sommer 2020 konnte ich Donnas besuchen.
Am Fuße einer enorm bearbeiteten Felswand findet sich eine stark erodierte Spur auf einem höheren Niveau als das umliegende Gelände.
An der Felswand selber konnte ich keine groben Bearbeitungsspuren entdecken, statt dessen finden sich einige merkwürdige Abdrücke oder Spuren wovon auch immer.
In einem stehengelassenen Felsblock wurde ein Tor eingearbeitet, das mittlerweile an einigen Stellen restauriert wurde.
In der Toskana gibt es im Umfeld der Ortschaften Sovana und Pitigliano zwei
(oder mehrere?) sehr tiefe und vermutlich künstliche Einschnitte im Gelände, auf deren Grund sich Spuren befinden, die an Cart-Ruts erinnern.
Diese und weitere Informationen finden sich auf hier :
Mittlerweile war ich selber vor Ort und kann einige Fotos anbieten. Inmitten von vielen sehenswerten etruskischen Nekropolen finden sich einige Spuren. Interessant sind auch tief im Fels angelegte Hohlwege, in denen sich auch Spuren finden. Diese Hohlwege befinden sich außerhalb des eingezäunten Bereiches und sind somit zu jeder Zeit und ohne Eintritt begehbar.
Die Koordinaten dieser bemerkenswerten Spuren : 42° 0′ 25.62″ N 12° 6′ 11.61″ E
Andrew Kuznetsov ist an Informationen über ein beeindruckendes Areal mit vielen Spuren gelangt, diesmal im äußersten Osten der Türkei, nördlich des riesengroßen Vansees, in der Nähe zu dem Örtchen Nazik und dem gleichnamigen See.
Und im Mai 2025 besuchten Barbara Schubert und ihr Mann dieses interessante Areal.
Zuvor trafen wir uns zufällig auf dem grandiosen Areal von Başköy in Kappadokien. Wenn es denn einen Zufall gibt…
Vielen Dank an Barbara für die tollen Fotos !
Ein riesiges Areal, das an die Spuren in Zentral-und Westanatolien erinnertEin metertiefer Aufweg mit deutlichen seitlichen Schleifspuren. Solche tiefen Einschnitte mit den gleichen Details sind auch in Kappadokien, Westanatolien, Italien, Spanien und den USA zu finden.
In der im Rahmen des Culture 2000 Projektes der EU geförderten Studie mit dem Titel „The Significance Of Cart-Ruts In Ancient Landscapes“ findet sich ein Hinweis auf Spuren in der Region Amuq Plain oder Amuk Valley, so die englische Bezeichnung, im südlichsten Zipfel der Türkei (Seite 83).
Mehr ist mir dazu leider nicht bekannt.
Archaeological Landscapes of the Near East Gebundene Ausgabe – Illustriert, 1. November 2003
Englisch Ausgabe von T. J. Wilkinson (Autor)
Mich erreichte eine Mail mit der Nachricht, dass es in den Bergen oberhalb von Kapstadt eine Spur gibt ! Sie wird wie in den USA als Überbleibsel der Wege der Eroberer bezeichnet, die mit Ochsenkarren unterwegs waren.
Aber es fehlen wie immer die Spuren der vermeintliche Zugtiere und es ist schwer vorstellbar, dass die Wagen zentimetergenau immer die gleiche Route nahmen. Auch haben schweizer Forscher in einem Abrasionsexperiment festgestellt, dass bei einem Auflagegewicht von 100 kg und nach 10.000 Passagen das Gestein gerade einmal einen Abrieb von 1 – 2 mm aufwies.
Die beiden Bilder zeigen die Karrenspuren Schottlands (Vereinigtes Königreich): Nach einer lokalen Tradition hätten diese Einschnitte, die in der Nähe der schottischen Klippen verwendet wurden, den Einheimischen gedient, um den Stein zu transportieren, mit dem sie die Abtei von Arbroath (aus dem 12. Jahrhundert) bauten ); dies verdeutlicht die große Verunsicherung in bezug auf Fahrspuren. (Wikipedia)
Hier fanden sich Informationen zu Spuren bei Bidar :
http://www.megaliths.org/browse/category/27/view/948
Diese Seite ist leider nicht mehr erreichbar.
Alte Wagenbahnen, Rajgir, Bihar
Es wird angenommen, dass alte Wagenbahnen von Lord Krishnas
Streitwagen gemacht wurden.
Diese Erklärung ist mir wesentlich einfallsreicher und angenehmer als die europäische
Theorie zu unseren Spuren, die sehr oft die Römer dafür verantwortlich macht 😉
Für alle, die gerne Baden und Schnorcheln, ist dieser Küstenabschnitt und auch das folgende Areal Bue Marino Beach eine Empfehlung wert.
Bei einigen Spuren, die sich hier und am nächsten Areal finden, ist zu beobachten, dass die Rinnen mit Steinen und/oder Mörtel aufgefüllt wurden.
Dies deckt sich mit der Meinung von Fuhrleuten, die von tiefen Spurrillen nicht begeistert sind ; Im Falle des Scheuens der Tiere könnten die Wagen zu Bruch gehen und die Tiere sich verletzen.
Hier an der Küste, aber auch landeinwärts, findet sich außerdem eine Unmenge an Steinbrüchen.